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| Sprit und seine Preise |
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| Freitag, 11. August 2006 um 10:11 Uhr | |||
Tank-Schlange Laut AK-Studie ist Spritpreis in Kärnten stark angestiegen. An Landes-Tankstellen wurden indes schon über 20 Millionen Liter Diesel gezapft. Vor der Landes-Tankstelle in der Klagenfurter Ferdinand-Sablatnig-Straße staute es sich gestern schon frühmorgens –den 20-Millionsten gezapften Liter Diesel kärntenweit nahmen Landeshauptmann Jörg Haider und Verkehrsreferent Gerhard Dörfler zum Anlass zur Bilanz. Die fiel erwartungsgemäß positiv aus: Rund 2,3 Millionen Euro hätten sich die Kärntner seit 2004 an den Zapfsäulen des Landes erspart. „Weitere 4,2 Millionen Ersparnis ergeben sich aber indirekt, nachdem wir auch zur Preisregulierung der Ölmultis beigetragen haben“, meinte Dörfler. Derzeit seien es an den Landes-Tankstellen rund 5,75 Euro, die Lenkern pro Tankfüllung mehr im Geldbörserl bleiben würden. „Davon profitieren vor allem die Pendler, die 80 Prozent unserer Kunden ausmachen.“ Speziell Autofahrer über 40 Jahre würden die längeren Wartezeiten an den Landestankstellen inkauf nehmen, um an den günstigeren Sprit zu kommen. „Wir kaufen den Diesel wie alle anderen auch am Tagesmarkt ein, geben den Preisvorteil der großen Menge aber direkt an die Kunden weiter“, ergänzte Haider. Erst so habe man den entsprechenden Preisdruck auf andere Tankstellenketten aufbauen können. Die Klagen der Wirtschaftskammer hätten sich dagegen als wirkungslos erwiesen. Für den Landes-Sprit hätte es bisher weder direkte noch indirekte Subventionen gegeben, dies wäre auch aus wettbewerblichen Gründen gar nicht möglich, bekräftigte Haider. Er könne sogar einen Ausbau des landeseigenen Tankstellennetzes vorstellen. Die Landes-Tankstellen würden zwar das Symptom, nicht aber die Ursache bekämpfen, hieß es von der Arbeiterkammer (AK). Sie fordert unter anderem eine Erhöhung des Kilometergeldes und der Pendlerpauschalen sowie eine Halbierung der Mehrwertsteuer auf Treibstoff. (Kleine Zeitung , STEFAN JÄGER)
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